Schlagwort-Archiv tennet

VonJosef Eichinger

Widerspruch zu Tennet-Stromtrasse fristgerecht eingereicht

Wie wir schon mehrfach berichtet haben, lief die Einspruchsfrist zu den Planungen zur Tennet-Stromtrasse ab dem 8. Januar 2026 bis zum 23. Februar 2026, während der Einwendungen an die Regierung von Oberbayern als zuständige Stelle vorgebracht werden konnten.

Rechtzeitig vor Ende der Einwendungsfrist gegen die Planfeststellung war es soweit. Dr. Marcus Kleiner (Gemeinderats- und Kreistagskandidat für 2026) brachte seine Einwendungen gegen die Verlegung der Tennet-Stromtrasse durch den Finsinger Bannwald zur Gemeinde, die diese umgehend an die zuständige Planungsbehörde bei der Regierung von Oberbayern weiterleitete.

Marcus Kleiner betonte, dass aus seiner Sicht eine lange Reihe von Gründen für den unbedingten Verbleib auf der alten Trasse sprechen und sich der Bau der Trasse durch den Bannwald verbietet, weil er Gesetze und Verordnungen auf EU-, Bundes- und Landesebene verletzte.

Marcus bedankt sich für die Unterstützung aus der gesamten Gemeinde Finsing. Einmal durch die Gemeinde und den Bürgermeister selbst, dann aber auch aus der Politik und der Bürgerschaft. Initiiert hatte er den Protest als Aktion der SPD und Parteifreien Finsing. Innerhalb von nur 4 Wochen sammelten sie 747 Unterschriften gegen das Vorhaben. Die Gemeinde Finsing hat daneben ebenso eine eigene Einwendung formuliert und eingereicht wie der hauptbetroffene Waldbesitzer.

Unser herzliche Dank geht an alle Mitbürger, die sich aktiv mit ihrer Unterschrift an dem Widerspruch beteiligt haben. Gemeinsam geht doch mehr.

Wer sich über die Unterschriftenaktion informieren will, ist eingeladen unsere Artikel in verschiedenen Ausgaben des Finsinger Ohrwurms nachzulesen oder aber auch Blogs auf unserer Internetseite unter dem Stichwort „Tennet“ oder „Bannwald„.

VonDer Redakteur

Tennetleitung – jetzt kommt die entscheidende Phase

750 Unterschriften zum Beibehalt der bestehenden Trasse

Unsere 750 Unterschriften zum Beibehalt der bestehenden Trasse und gegen eine Schädigung des Finsinger Bannwaldes sind an die Gemeinde und den Bürgermeister gegangen, verbunden mit Dank für Ihre Unterstützung, liebe Leserinnen und Leser, sowie die von Vertretern aller Gruppierungen aus dem Gemeinderat.

Nun können die Listen den Einspruch der Gemeinde hinsichtlich der Planungsunterlagen der Tennet unterstützen. Zugleich werden wir auch selbst aktiv werden: Die entsprechenden Vertreterinnen und Vertreter der politischen Parteien im Landtag, die die Änderung der Trasse zulasten des Bannwaldes im Petitionsausschuss unterstützten, wurden angeschrieben und auf ihre Versäumnisse und Fehler in der einseitigen Entscheidungsfindung aufmerksam gemacht. Dort hüllt man sich lieber in Schweigen.

Die Presse hat erneut berichtet: dieses Mal mit der Überschrift, ob die Gelbbauchunke, also der Umweltschutz, die neue Trassenplanung revidieren könne. Hier ist Bewegung in die Sache gekommen, denn die Tennet überlegt jetzt Schutzmaßnahmen. Wir haben da eine einfache Lösung: Beibehaltung der bestehenden Trasse, ohne weitere Schäden zu verursachen.

Inzwischen hat sich die Tennet bei mir gemeldet und sich für die lange Funkstille entschuldigt. Sie bot für den 15. Januar 2026 ein Gespräch an, das ich mit anderen zusammen selbstverständlich wahrnehme. Die Bundesregierung will den Netzausbau beschleunigen und die Kosten dabei reduzieren. Auch dazu gilt unser Argument: Die Leitung bleibt, wo sie ist, so wie das Tennet schon zu Beginn als die richtige Lösung unter Abwägung aller Argumente und Gesichtspunkte begründet hat. Schnelle Umsetzung, kein Eingriff in die Umwelt, Kostenersparnis durch Verzicht auf Planung und Errichtung einer neuen Trasse waren und sind die Argumente. Warum sollen die nicht gelten?

Rückmeldefrist für Einwendungen

Ab dem 8. Januar 2026 können die von der Tennet eingereichten Dokumente für einen Monat elektronisch eingesehen und bis zum 23. Februar 2026 Einwendungen an die Regierung von Oberbayern als zuständige Stelle vorgebracht werden. Das werden wir tun und bitten gerade die direkt Betroffenen, in ihrem Interesse ebenfalls tätig zu werden.

Marcus Kleiner, Parteifrei


VonJosef Eichinger

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz

Wir erinnern uns, noch im Frühjahr waren wir der Meinung dass die neue Hochspannungstrasse von Tennet entlang der bestehenden Trasse verlaufen wird.
Dann kam der Hammer. Die Trasse soll jetzt doch durch den Bannwald, das Finsinger Holz gebaut werden.
Bereits in früheren Ausgaben des „Ohrwurm Reloaded“ wurde das Thema erkannt.

Jetzt ist bereits 5-vor-12. Eine Gruppe von Leuten hat eine Unterschriftenaktion gestartet.

Am 12. July waren sie vor Ort und haben um Unterstützung durch die Passanten in der Ortsmitte beim Parkplatz vom Netto geworben.
Die Resonanz war hervorragend. Nicht wenige kamen extra zur Unterschrift zum Infostand.

Natürlich werden wir nicht nachlassen und bitten deshalb um Ihre Unterstützung. Unser Ziel sind 650 Unterschriften.

Die Gemeinde unterstützte die Aktion und hatte Tische im Rathaus bereitsgestellt an denen die Listen auslagen.

Als Ergänzung zu den beiden Terminen am Netto boten die Veranstalter am Samstag danach beim Metzger die Möglichkeit zu unterschreiben und sich über die Sachlage kundig zu machen.

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz

Jetzt geht es darum die nächsten Schritte zu planen. Es ist eine Vorort Termin geplant mit einer Begehung des kritischen Waldabschnitt damit sich jeder einzelne einen Eindruck vor Ort machen kann.

Bis spätestens Mitte September sollen die gesammelten Unterschriften Politikern und Landtagsabgeordneten, sowie den zuständigen Behörden überreicht werden.

Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz
Erfolgreicher Start der Unterschriftenaktion gegen die Hochspannungstrasse durch das Finsinger Holz
VonDer Redakteur

Tennet-Leitung: Das Sankt Florians Prinzip darf nicht siegen!

Die Tennet wollte aus nachvollziehbaren Gründen (vorhanden, geringere Kosten, schnellere Umsetzung) an der bestehenden Stromtrasse festhalten, was auch keine weitere Schädigung der Umwelt bewirkt (kein Eingriff in das Habitat Finsinger Bannwald, dadurch mögliche Gefährdung der Biodiversität von Pflanzen und Tieren und einer Beschädigung des Waldes als Wasserspeicher).
Das Vorgehen einiger Personen aus der Nachbargemeinde ist leider renitent. Bis in den Petitionsausschuss
des Landtages wurde Druck gemacht, um die Leitung ins Finsinger Holz zu verlegen. Klar brauche es eine neue Leitung wegen zunehmenden Strombedarfs, hören wir, aber doch nicht über Ottenhofener Fluren (das Gemeindesiedlungsgebiet ist weit von der Trasse entfernt). Die Tennet hat nun geprüft, ob die Leitung im Bannwald mit geringen Umweltschäden verlegt werden kann – und will das umsetzen! *
Nur durch Widerstand aus unserer Gemeinde kann das offensichtlich verhindert werden. Stoppen wir diesen Egoismus und das Sankt Florians Prinzip unserer Nachbarn. Unsere Waldfläche ist ein wichtiger Rückzugsort für Tiere und für Pflanzen und Wasserspeicher. Wie bedrohlich durch den Klimawandel die Hochwassergefährdung schon ist, haben wir in der Gemeinde letztes Jahr sehr augenscheinlich erlebt, als in Neufinsing eine Überschwemmung gerade noch vermieden werden konnte.

Der Wald selbst kann sich nicht wehren; den Schaden durch einen Eingriff tragen wir aber alle.
Melden Sie sich gerne, wenn auch Sie eine Initiative gegen die Finsinger Trasse unterstützen wollen.

Vielen Dank.
Marcus Kleiner